#Schmerz

Heute muss ich einfach mal die Worte von Johnny Cash zitieren, aus seinem Song „Hurt“. Treffend , kurz und prägnant bringt er da Essentielles zum Ausdruck. Und obwohl die englische Sprache bisweilen nicht gerade als Dichtersprache erscheinen mag, scheint sie gut dazu geeignet, etwas gefühlsmäßig auf den Punkt zu bringen:

„Heute habe ich mich selbst verletzt, um zu sehen, ob ich noch fühlen kann.
Ich konzentriere mich auf den Schmerz – das einzige, das real ist.
Die Nadel reißt ein Loch, das alte vertraute Stechen.
Ich versuche, alles abzutöten, aber ich erinnere mich an alles.

Was ist aus mir geworden, mein liebster freund?
Jeder, den ich kenne, stirbt am Ende.“

Ja, „jeder, den ich kenne, stirbt am Ende.“ So traurig, so wahr. Es tötet unsere Gefühle. Sonst könnten wir nicht überleben. Um dann zu sterben. Am Ende.

Doch zuvor nehmen wir uns die Zeit, miteinander zu lachen, zu singen, zu reden. Uns auch zu ärgern und zu verletzen. Wir nehmen uns die Zeit, in der Realität beisammen zu sein. Bevor wir dann am Ende alle sterben.

Und damit man weiß, wovon die Rede ist, hier Johnny Cash’s Video:

#Schmerz, #Tod, #Leben, #Hoffnung, #Zeit

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