Der Sprung ins Meer

Der Sprung ins Meer

 

Als der Mond das Wasser küsste
um wenig später zu versinken
in der Flut. So als müsste
er für immer drin ertrinken,
sprang ich ihm dann hinterher.
Die Müdigkeit war grenzenlos
Und die Seele nur noch leer.
Flüchten in des Meeres Schoß!
Das Wasser drang und nahm
Die Luft zum Atmen mit Gewalt.
Die Glieder wurden lahm
Und alles in mir kalt.
Und kurz bevor das Leben
mit Hohn und Spott dann wich
sah ich den Mond erheben
so gelb und hämisch sich.
Ein falscher Freund, mit Lüge
er mich in die Falle zog!
Jetzt spür ich die Intrige!
Zu spät! Da ist der Tod.

©Michael Kalters

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